Hooked
On Blues
1988 war wohl ein denkwürdiges Jahr für die Wiener Bluesszene. Siggi Fassl
und Christian Sandera gründeten die Gruppe Hooked On Blues. Mit wechselnden
Bassisten und Schlagzeugern konnte sich das Quartett rasch einen guten Namen
machen.
Bei zahllosen Sessions lernte Siggi die beiden großen Talente Peter Kern und
Oliver Humer kennen. Auch der heutige Bassist, Michael Hudec, gehört bald
zum festen Bestandteil der Gruppe. Als dann der Schlagzeuger Michael Strasser
1990 die Mojo Blues Band verließ und zu Hooked On Blues wechselte, stand die
endgültige Besetzung von Hooked On Blues für die folgenden 10 Jahre fest.
2001 entschloss sich Peter Kern, die Band zu verlassen, um seine gesamte Energie
auf die Verwirklichung eigener Projekte zu konzentrieren.
Die heutige Besetzung von Hooked On Blue: Siggi Fassl (Gittarre, Vocal), Christian
Sandera (Harp, Vocal), Oliver Humer (Piano), Michael Hudec (Bass) und Micheal
Strasser (Drums). Das Spektrum der Auftritte von Hooked On Blues ist groß.
Nicht nur Chicago Blues, sondern auch Boogie Woogie und Rock' n' Roll haben
einen festen Platz im Repertoire. Auftritte in allen bekannten Liveclubs Wiens
sowie Support Gigs für namhafte, internationale Bands sind das Betätigungsfeld
der Gruppe.
Bei einem solchen Support Gig für die Top-Formation "Magic Slim and the Teardrops"
wurde der Produzent dieser Band, Hannes Folterbauer auf HOB aufmerksam. Als
Eigentümer eines der größten Blues Labels "Wolf Records" produzierte er 1993
mit HOB das Album "I Have To Stop" (Wolf Records 120.853 CD), das in einschlägigen
Fachzeitschriften in In- und Ausland durchwegs mit tollen Kritiken bedacht
wurde. Durch die eigene CD hatte die Gruppe Gelegenheit, mit hervorragenden
Musikern wie Magic Slim, Nick Holt, Bonnie Lee und John Primer zusammenzuarbeiten.
Als Begleitband konnte sich Hooked On Blues in kurzer Zeit einen Namen machen.
Auftritte mit Big Jay McNeely, Eddie Vaan Shaw, Louisiana Red und Aaron Burton
waren die Folge. Als wichtigste Einflüsse der Band könnte man Musiker wie
Jimmy Reed, Muddy Waters, Sonny Boy Williamson und Little Walter nennen.





